Etappen in der Geschichte des Rhönrades                                 in Deutschland und Ansbach


von jetzt in die Vergangenheit


2017

Rhönradturner beim internationalen deutschen Turnfest 2017

 

In der Woche vom 3.-10. Juni 2017 fand das Internationale Deutsche Turnfest 2017 in Berlin statt. Dort trafen sich über 80.000 aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum größten Wettkampf- und Breitensportevent der Welt. Unter dem Motto „Wie bunt ist das denn!“ wurden rund 400 Wettkämpfe in 24 Sportarten ausgetragen, darunter Deutsche Meisterschaften in neun Sportarten.

 

Die Rhönradturner des TSV 1860 Ansbach waren zu diesem sportlichen Großereignis mit 11 Teilnehmern gemeldet. Die Wettkampfwoche des TSV-Teams startete am Dienstag, 6.6. mit dem Turnfestwettkampf von Dominik Vogt (AK L 30-39 M). Mit dem Turnfestsieg in seiner Altersklasse war das ein toller Auftakt für die TSVler. Er zeigte alle Schwierigkeiten, trotz 4-jähriger Wettkampfpause und ließ mit einer Wertung von 8,25 Punkten den Zweitplatzierten ganze 3,10 Punkte hinter sich.

 

Weiter ging es am Mittwoch, 7.6. mit dem Turnfestwettkampf von Marina Vogt (AK L 25-29 W). Mit einer Wertung von 6,25 Punkten erreichte sie, nach 4 Jahren Trainingspause, Platz 18 von 36.

 

Die Jüngsten der TSV-Gruppe traten erst am Donnerstag, 8.6. zu ihrem Turnfestwettkampf an – für die vier Turnerinnen durchaus eine Herausforderung nach der bereits langen Turnfestwoche in Berlin. Aber sie schlugen sich tapfer: Paula Huschenbett (AK L 12 W) erturnte sich Platz 25 von 40, Luzia Meier (AK L 13 W) erreichte den 18. Platz von 39 Starterinnen. In der Altersklasse der 14-jährigen wurde Jule Altmann 28. und Franziska Goldbach 48. in dem größten Teilnehmerfeld am Turnfest von 74 Turnerinnen.

 

Zum Abschluss der Turnfestwoche turnten am Freitag, 9.6. Janina Schmidt (AK L 16 W) und Anna-Lena Knoblauch (AK L 17 W), ebenfalls im Rahmen der Turnfestwettkämpfe ihrer Altersklasse. Janina erturnte sich den 27. Platz unter 67 Starterinnen, Anna-Lena wurde 26. von 41.

 

Die Trainerinnen Christina Büttner, Amrei Schmitt-Gesell und Christine Sturm können zufrieden auf eine erlebnisreiche, aufregende Turnfestwoche mit ihren Schützlingen in Berlin zurückblicken.

 

Ein Beitrag von Amrei Schmitt-Gesell


2016

Ansbacher Rhönradturner vertraten ihre Sportart in Jakarta/Indonesien

 

Vom 6. bis 12. Oktober 2016 fanden die 6. TAFISA – World Games for All Sport, das internationale Sportfestival des Welt-Verbandes „TAFISA“ für Breitensport und länderspezifische Traditionssportarten in Jakarta/Indonesien, statt.

 

Eine 16-köpfige Delegation aus zehn Goaßl Schnalzern aus Schliersee und sechs Rhönradturnern aus ganz Bayern, darunter die beiden langjährigen Turner Amrei Schmitt-Gesell und Dominik Vogt vom TSV 1860 Ansbach, wurden eingeladen im Rahmen dieses Festivals diese beiden typisch bayerischen Sportarten zu präsentieren.

 

Ihre fabelhafte, bayerisch erfrischende Show, sogar in bayerischer Tracht, fand großen Anklang vor den heimischen Zuschauern. Schnell wurde die Kombination dieser beiden Traditionssportarten zum Publikumsmagneten und dem Fotohighlight in dieser Millionenmetropole. Das Festival bot den Aktiven eine herausragende Plattform ihren Sport anderen Ländern und Sportlern nahe zu bringen. Für die bayerische Delegation war es eine spannende, aufregende und erlebnisreiche Woche, die in langer Erinnerung bleiben wird.


2015

Mit vier Turnerinnen und einem Turner sind wir beim Bayerischen Landesturnfest in Burghausen am Bayernpokal vertreten.

Christian Thiele erturnt sich den 1. Platz und qualifiziert sich zum Qualiwettkampf zum Deutschland-Cup.

Amrei und Dominik sind mit dem BTV Showteam an den drei Turnfestgalas dabei.

 

Christian gewinnt auch den Qualiwettkampf zum Deutschland-Cup und vertritt Bayern am Deutschland-Cup in Flensburg.

 

Christian erreicht einen herausragenden 5. Platz in seiner Leistungsklasse L5m und gewinnt mit den beiden anderen bayerischen Jungs die Mannschaftswertung.


2014

Das BTV Showteam ist 2014 Eröffnungsact des Feuerwerk der Turnkunst in der ausverkauften Olympiahalle (12.000 Zuschauer) und der ausverkauften Arena Nürnberger Versicherungen (6.000 Zuschauer). Amrei vertrat das Rhönradturnen im Showteam in München mit Max Brinkmann und in Nürnberg mit Dominik.

 

13 Turnerinnen und ein Turner wechseln im Oktober 2014 vom 1. FC Sachsen zum TSV 1860 Ansbach. Zunächst in Form einer Trainingsgemeinschaft und ab Januar 2015, nach der Schließung der Rhönradabteilung beim 1. FC Sachsen, komplett.

 

Christian Thiele gewinnt in seiner Leistungsklasse L5 den Deutschland-Cup 2014.


2013

Amrei und Dominik sind mit dem BTV Showteam am Feuerwerk der Turnkunst in Bamberg als Regional-Eröffnungsact dabei.


2012

Amrei turnt mit dem BTV Showteam als Eröffnungsact am Feuerwerk der Turnkunst vor 11.000 Zuschauer in der Olympiahalle München. Auch ist sie mit dem BTV Showteam bei der Abschlussgala der Special Olympics dabei. Dominik folgt Max Brinkmann als neuer Partner von Amrei ins Showteam.

 

Amrei vertritt als Mitglied der bayerischen Rhönraddelegation aus 10 Turner/innen das Rhönradturnen beim Internationalen Breitensportfestival TAFISA in Litauen.

 

Zeitgleich präsentiert sich die Abteilung wieder mit einem außergewöhnlichen Festwagen mit dem Motto „König der Löwen“ am Heimatfestumzug der Stadt Ansbach.


2011

Amrei und Dominik werden vom Bayerischen Turnverband ausgewählt Rhönradturnen im neu gegründeten BTV Showteam zu repräsentieren. Aufgrund seines Studienabschlusses tritt Dominik zurück.

 

Amrei startet mit dem Showteam, nun mit Partner, Max Brinkmann aus Weilheim, mit den ersten Auftritten im Rahmen der Turnfestgala des Bayerischen Landesturnfestes in Landshut.


2010

Wir sind Ausrichter des Deutschland-Cups und der Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften.

Als Ausrichter erhalten wir einen Startplatz an der DVMM. Zum diesem Anlass stellen wir eine Mannschaft, der ganz besonderen Art zusammen: wir holen alle „Sterne“ der letzten Jahre zusammen! Unsere Mannschaft mit Darius Heisig, Dominik Vogt, Amrei Schmitt und Marina Klein erturnt sich den 7. Platz.

 

Amrei verabschiedet sich mit der höchsten Wertung auf ihre Musikkür vom Wettkampfgeschehen.


2008

Unter dem Motto „Underwater“ waren wir mit unserem Rhönradfestwagen ein Highlight des Heimatfestumzugs der Stadt Ansbach.


2007

Amrei wird 4. an den Bayerischen Meisterschaften L10.

 

Die Mannschaft, bestehend aus Amrei Schmitt, Dominik Vogt, Marina Klein und Dominique Walz, holt sich den Vizetitel der Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften, erneut den 3. Platz der Süddeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften, sowie den 7. Platz an den Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften.


2006

Nach Wettkampfpause und Mannschaftswettkampf wagte sich Dominik nochmal an die L10 heran und erreicht prompt den 3. Platz an den Süddeutschen Meisterschaften.

Auch Amrei erturnte sich einen erfreulichen 5. Platz an den Süddeutschen Meisterschaften in der L10.

 

Die Mannschaft holte sich für dieses Jahr Verstärkung aus Würzburg und turnte mit Dominique Walz (TG Würzburg) an den Süddeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften. Sie wiederholten ihren 3. Platz vom Vorjahr.

An den Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften machten sie eine Platz gut und wurden 7.


2005

Wir gehen neue Wege und beginnen als Mannschaft an den Süddeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften – gleich mit großen Erfolg: 3. Platz

Unsere Mannschaft, bestehend aus Amrei Schmitt, Dominik Vogt, Kerstin Beyerlein und Marina Klein, qualifizierte sich damit zur DVMM. Hier wurden sie 8.


2004

Dominik ist nach seiner verletzungsbedingten Pause in 2003 und seinem Abitur (2004) für ein Jahr in Australien.

Amrei erreicht erste Erfolge in der L10 und wird Dritte an den Bayerischen Meisterschaften.

 

Als „Space“ – Mobil mit einer Rakete aus Rhönrädern waren wir eine Sensation am Heimatfestumzug der Stadt Ansbach.


2003

Das Unglücksjahr für Dominik Vogt: Schienbeinbruch beim Training wenige Wochen vor der 1. WM-Quali.

 

Amrei Schmitt wird völlig überraschend, aufgrund ihrer Platzierung an der Deutschen Meisterschaften 2002, zur Teilnahme an der 1. WM-Qualifikation nominiert. Mit dem 14. Platz war sie leider nicht mehr berechtigt auch an der 2. WM-Quali teilzunehmen.

 

Kerstin Beyerlein knüpft an ihre Erfolge von 2002 an: sie erturnt sich den 1. Platz am Bayernpokal in der L6 und wird Zweite am Deutschland-Cup bei den Jugendturnerinnen.


2002

Wenn es mal läuft, dann läuft es… Dominik setzt seine Erfolgsserie auch in 2002 fort und wird Bayerischer, Süddeutscher Meister und krönte das Jahr mit dem Deutschen Jugendmeister im Mehrkampf und Gerade und wurde 3. im Spirale-Finale.

Und auch seine Schwester tat es ihm gleich und siegte am Bayernpokal und Deutschland-Cup bei den Schülerinnen L5. Eine herausragendes Wettkampfjahr, dass sie mit dem 1. Platz am Turnfestwettkampf L5 im Rahmen des Deutschen Turnfestes schloss.

 

Ebenso eine beachtliche Leistung zeigte in 2002 unsere Jugendturnerin in der Landesklasse L6 Kerstin Beyerlein mit ihrem 1. Platz am Turnfestwettkampf in der L6 und ihrem Sieg am Bayernpokal.

Wir waren Ausrichter des Deutschland-Cups mit den besten 150 Landesklasseturnern aus den Landesturnverbänden.

 

Ein Highlight in diesem Jahr war sicherlich auch der Auftritt von Amrei und Dominik am „Sportaculum“ in der ausverkauften Olympiahalle München.


2001

Dominik startet sein Erfolgsjahr mit dem wiederholten Bayerischen Titel und setzt es mit seinem 2. Platz an den Süddeutschen Jugendmeisterschaften fort. Jeweils mit Platz 4 an den beiden WM-Qualifikationen schafft er überraschend den Sprung in die WM-Delegation.

 

Die Weltmeisterschaft in Liestal sollte der Höhepunkt seiner Karriere werden: mit ihm hatte keiner gerechnet und so schrieb er mit einem unglaublichen 2. Platz im Mehrkampf der Jugendturner und seinem herausragenden WM-Titel in der Spirale Ansbacher Rhönradgeschichte!

 

Und noch nicht genug erturnte er sich an der Deutsche Jugendmeisterschaft mehrere Vizetitel: im Mehrkampf, Gerade und Spirale.

 

Seine Schwester Marina erzielte ebenfalls tolle Erfolge in der Landesklasse. Sie gewann deutlich den Bayernpokal der Schülerinnen L5w, qualifizierte sich damit zum Deutschland-Cup und holte auch hier den 1. Platz.

 

Wir waren Ausrichter der Deutschen Meisterschaften in der L10. Amrei wagte den Sprung in die L10 noch im gleichen Jahr in dem sie noch bei den Jugendturnerinnen L9 gestartet ist.


2000

Bei den Bayerischen Meisterschaften belegte Amrei Schmitt den dritten Platz L9. Durch seinen hervorragenden Zweiten Platz in der L9 erhielt Dominik Vogt die Nominierung für den am selben Tag stattfindenden Internationalen Bayerischen Teamcup. Dabei wurde das Team Bayern vor den Teams aus Europa, Norwegen und der Schweiz Erster.

 

Amrei Schmitt gewinnt die Mittelfränkische Meisterschaften in der Jugendklasse L9. Dominik Vogt wird erneut Bayerischer Meister in der L9 männlich, Amrei wird Dritte bei den Jugendturnerinnen L9w. An den Süddeutschen Jugendmeisterschaften wird Amrei Sechste der L9w, Dominik wird Siebter bei den Jungs. Dominik holt im Mehrkampf der Deutschen Jugendmeisterschaften L9m den 8. Platz und qualifiziert sich für das Geradefinale. Hier wird er Sechster. Mit der Platzierung an der Deutschen Meisterschaft unter den besten 10 Jugendturner erhält Dominik die Startberechtigung für die WM-Qualifikationen in 2001.


1999

Wir sind Ausrichter der Süddeutschen Meisterschaften L10 und der Vereinsmannschaftsmeisterschaften. Ebenso übernahmen wir kurzfristig die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften L10 und Vereinsmannschaftsmeisterschaften.

 

Weltmeisterschaften in Limburg. Darius Heisig wird mit seiner Roboter-Kür Dritter der WM.


1998

Der DTB entschließt sich, das Turnen nach Musik ins nationale Wettkampfprogramm aufzunehmen. Außerdem ist auf internationaler Ebene die Disziplin "Sprung" auch für Turnerinnen vorgeschrieben.

 

Zweiter Platz beim Deutschen Turnfest L9A für Amrei Schmitt und für Dominik Vogt der Erste Platz bei den Bayerischen Meisterschaften L8 und der Dritte Platz bei den Deutschen Schülermeisterschaften.


1997

2. Weltmeisterschaften in Antwerpen. Vize-Weltmeisterschaft für Darius Heisig in der Musikkür.

Wir sind Ausrichter der 2. WM-Qualifikation.

 

Amrei Schmitt und Dominik Vogt werden Deutsche Jugendpartnermeister und Darius Heisig mit seiner Leverkusener Partnerin Ines Meurer Deutsche Partnermeister in Zwickau.

 

Diesen Titel kann ihnen bis auf Weiteres niemand nehmen, da in dieser Konkurrenz keine Titelkämpfe mehr ausgetragen werden.


1995

Die bisherigen Europameisterschaften werden durch Weltmeisterschaften ersetzt, welche im 2-Jahres-Turnus ausgetragen werden. Austragung der 1. Weltmeisterschaften in den Niederlanden.

 

Dominik Vogt wird Bayerischer Meister in der Klasse L8A, Amrei Schmitt wird in derselben Klasse Zweite.


1994
Gründung des Internationalen Rhönradverbandes (IRV) in der Schweiz.


1992
Erstmalige Austragung von internationalen Wettkämpfen als Europameisterschaft in Liestal/Schweiz.


1990
Erster Europa-Cup in Taunusstein. Es nehmen Turner aus 8 Ländern teil.


1988

Die Rhönradturner wechseln geschlossen vom TSV Fichte zum TSV 1860 Ansbach.


1975
Jubiläum - 50 Jahre Rhönrad


1973
Die Rhönrader werden mit einer PVC-Beschichtung versehen. Das bedeutet, dass auch Spirale auf jedem Hallenboden geturnt werden kann.


1967
Die erfolgreichste Turnerin der TGW aus Würzburg, Anneliese Faber (zwischen 1965 und 1970 einmal Jugendmeisterin und fünfmal Meisterin bei den Frauen), wird nach Japan eingeladen um dort den Rhönradsport bekannt zu machen


1962

Zweite Deutsche Meisterschaften in Berlin


1961

Erste Deutsche Meisterschaften im Mannschaftsmehrkampf in Würzburg


1960
Erste Deutsche Nachkriegsmeisterschaften in Hannover


1959

Otto Feick stirbt in Schönau an der Brend. Das Rhönradturnen setzt sich international durch. Der Deutsche Turnerbund nimmt das Rhönradturnen offiziell auf.


1953

Hans Holler gründet beim TSV Fichte Ansbach die erste Rhönradabteilung in Ansbach.


1939 - 1945
Der zweite Weltkrieg bringt die aufstrebende Rhönradbewegung völlig zum Erliegen. Nazi-Deutschland spannte die Rhönradbewegung vor ihren Karren. Dies sollte sich in der Nachkriegszeit negativ auswirken.


1936
Erste Deutsche Rhönradspiele in Würzburg. 120 Turner und Turnerinnen nehmen an den Olympischen Spielen in Berlin teil.


1930
Erstes Internationales Rhönradturnier in Bad Kissingen


1929
Sensationelle Präsentation des Rades in Amerika.


1928
Feick stellt das Rad in Frankreich vor. Anschließend bereist er mit seiner Truppe fast ganz Europa.


1927
Otto Feick hat eine "Musterriege" gegründet. Mit ihr bereist er ganz Deutschland und wird auch auf die größten Bühnen Englands eingeladen.


1925
Otto Feick meldet das Rhönrad als neues Gerät für Turnen, Gymnastik und Sport als Patent an. Es folgt ein kometenhafter Aufstieg der neuen Sportart in Deutschland. Auch das Ausland zeigt sich begeistert.